Ökumenischer Gottesdienst am 5. März 2017

Am Mittwoch hat die Fasten- und Passionszeit begonnen. Der Sonntag Invokavit eröffnet gottesdienstlich diese Vorbereitungszeit auf Ostern, wenn am Aschermittwoch kein Gottesdienst gefeiert wird. In diesem Jahr ist das für unsere Gemeinde ein ganz besonderer Gottesdienst, denn wir feiern ihn zusammen mit der katholischen Gemeinde St. Walburga. Unter der Überschrift „Warum Asche?“ kommen die Gemeinden zusammen: um sich näher kennen zu lernen, um Gemeinsames und Unterschiedliches aneinander zu entdecken, um deutlich zu machen, dass beide Konfessionen viel mehr eint als trennt. Anlass ist das 500-jährige Reformationsjubiläum, das die evangelische Kirche in diesem Jahr in ökumenischer Weite feiert.

Schon in der Vorbereitung war deutlich geworden, wie ähnlich die Liturgie in beiden Kirchen ist: vom Ablauf her und bei der inhaltlichen Ausrichtung am Evangelium von der Versuchung Jesu in Matthäus 4,1-10. Das Aschekreuz zu Beginn der Fastenzeit ist dann etwas, das für evangelische Christen eher ungewohnt bis unbekannt ist. Das kann am Sonntag entdeckt werden. Die Predigt hält der katholische Gemeindereferent Ulrich Geschwinder. Der Gottesdienst insgesamt wird von evangelischen wie katholischen Hauptamtlichen und Gemeindegliedern und den Chören gestaltet.

Im Anschluss an den Gottesdienst ist Gelegenheit, sich im Gemeindehaus zum „Geschwisterfest mit Mittagessen“ (Joachim Schierbaum) zu treffen und bei einigen Aktionen und beim Mittagessen näher kennen zu lernen.

Also:

Herzliche Einladung zum ökumenischen Gottesdienst:

    • in der Holzhauser Kirche
    • um 10.00 Uhr
    • im Anschluss gemeinsames Mittagessen

Kirche_mit_KindernNatürlich gibt es auch
Kindergottesdienst.

Gottesdienst am 5. Februar 2017

Am kommenden Sonntag (5. Februar) ist der Letzte Sonntag nach Epiphanias, mit dem der Weihnachtsfestkreis in diesem Jahr endgültig zuende geht. Das Evangelium gibt den Ton an: die Verklärung Jesu (Matthäus 17,1-9). Es ist die faszinierende Geschichte davon, wie an Jesus die Nähe Gottes sichtbar wird. Alles passiert auf einem Berg und wird so zu einer Hoch-Zeit des Glaubens, die an diesem Sonntag auch mit dem Abendmahlsgottesdienst festlich gefeiert wird. Entscheidend wichtig ist auch das Bekenntnis Gottes zu Jesus Christus als seinem Sohn durch eine Stimme. Aber wie immer: man muss auch wieder runter vom Berg in das Tal des Alltags. So steht diese Geschichte ganz am Ende der weihnachtlichen Festzeit und leitet uns in den Alltag des Glaubens.

Der Predigttext aus 2. Mose 3,1-15 nimmt das Motiv von der Stimme Gottes auf und erzählt die Berufung des Mose am brennenden Dornbusch: Gott stellt sich Mose mit seinem Namen vor und deute ihm auch diesen Namen: „Ich werde sein, der ich sein werde.

Also:

Herzliche Einladung zum Gottesdienst:

  • in der Möllberger Kirche
  • um 10.00 Uhr
  • mit Feier des Heiligen Abendmahls

Kirche_mit_KindernNatürlich gibt es auch dieses Mal
Kindergottesdienst (nach
gemeinsamem Anfang im Gemeindehaus).

Gottesdienst am 4. Advent 2016

PaToWi_Icon_violettAm Sonntag ist den 4. Advent. Dieser Sonntag ist thematisch der Mutter Jesu, Maria, gewidmet. Sie bekommt vom Engel Gabriel die Verheißung der Geburt Jesu, die die Verheißungen der Propheten zum Ziel bringt. Maria gibt Jesus Raum in sich und sie wird so ein besonderes Vorbild für uns. Die Szene der Ankündigung von Jesu Geburt durch den Engel Gabriel und mit Marias Fragen ist der Predigttext: Lukas 1,26-38.  Marias Lobgesang – das Magnificat – machen wir uns in der in Taizé gesungenen Fassung (Magnificat 3) als Glaubensbekenntnis zueigen.

„Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Der Herr ist nahe!“ (Wochenspruch aus Philipper 4,4.5b) – So dürfen wir uns mit dem Apostel Paulus freuen.

Herzliche Einladung zum Gottesdienst:

  • in der Möllberger Kirche
  • um 10.00 Uhr
  • mit dem Posaunenchor Holzhausen
  • anschließend: Kirchenkaffee
  • anschließend: Eine-Welt- und Büchertisch

Kirche_mit_KindernNach dem gemeinsamen Beginn in der Kirche
ist im Gemeindehaus Kindergottesdienst.

Gottesdienst am 3. Advent 2016 (11.12.)

PaToWi_Icon_violettAm Sonntag ist der 3. Sonntag im Advent. Johannes der Täufer steht an diesem Sonntag im Mittelpunkt: Ohne ihn wäre die Verkündigung Jesu wohl nur schwer vorstellbar. und Johannes selbst sah sich in einer Linie mit dem Propheten Jesaja, dessen Worte er programmatisch übernommen hat: „Bereitet dem HERRN den Weg; denn siehe, der HERR kommt gewaltig.“ (Jesaja 40,3.10). Jesaja durfte dem Volk Gottes in der Verbannung in Babylon neuen Mut zusprechen, Johannes wollte die Menschen wieder auf einen Weg bringen, der im Einklang mit Gott steht.

Wie zum beispiel Lukas in seinem Evangelium berichtet, war Johannes bei seiner Wortwahl nicht zimperlich und er hatte genaue Vorstellungen, wie die Menschen sich verhalten sollten. Lukas berichtet davon im 3. Kapitel seines Evangeliums, dem Predigttext für den kommenden Sonntag: Lukas 3,1-14: die eigene Sicherheit nicht selbstverständlich nehmen, weil man ja schon immer dazu gehört hat; von dem, was man doppelt hat, die Hälfte abgeben; nicht mehr fordern als vorgeschrieben ist; keine Gewalt anwenden und sich genügen lassen an seinem Sold. – Aktueller geht es wahrscheinlich kaum.

Johannes ruft zur Umkehr –  hin zu Gott …

Herzliche Einladung zum Gottesdienst:

  • in der Holtruper Kirche
  • um 10.00 Uhr
  • mit Taufe
  • anschließend: Büchertisch und Eine-Welt-Tisch

Kirche_mit_KindernNach dem gemeinsamen Beginn in der Kirche
ist im Gemeindehaus Kindergottesdienst.

Gottesdienst am 20. November 2016 (Ewigkeitssonntag)

PaToWi_Icon2aAm 22. November, wird in der evangelischen Kirche der Letzten Sonntag im Kirchenjahr, der auch als „Ewigkeitssonntag“ und als „Totensonntag“ bekannt ist. Wir gedenken an diesem Tag der Gemeindeglieder, die im zuendegehenden Kirchenjahr verstorben sind. Es steht in diesem Gottesdienst aber nicht mehr so sehr das Abschiednehmen im Vordergrund, sondern das Gedenken und vor allem die Hoffnung auf das Leben bei Gott, das sich in der Offenbarung des Johannes mit dem Bild vom „himmlischen Jerusalem“ verbindet (Offenbarung 21,1-7).

Im Neuen Testament wird der „Jüngste Tag“ als das „Datum“ genannt, wann das himmlische Jerusalem kommen und an dem Jesus Christus wiederkommen wird. Die Urchristenheit rechnete noch mit dem Kommen dieses Momentes zu Lebzeiten der ersten Christen. Aber das geschah nicht. In einem Gesangbuchlied heißt es: „der Jüngste Tag ist nun nicht fern“. Aber auch trotz aller modernen Weltuntergangsmeldungen ist dieser Tag noch nicht eingetroffen und es bleibt abzuwarten, wann es wohl so weit sein wird.

Wenn wir fragen, wie das mit den Menschen ist, die gestorben sind: wann für diese Menschen „die Ewigkeit“ anfängt, wird uns klar: Ein Mensch, der unsere Zeit und den Raum des Lebens im Hier und jetzt verlässt, tritt unmittelbar in die Ewigkeit Gottes ein, in der es ja keine Zeit in unserem Sinn mehr gibt. Es gibt deshalb auch keine „Wartezeit“, bis es für die Menschen, die später leben, auch so weit ist. Mit unserem Tod sind wir aufgenommen in Gottes Ewigkeit und es gelten die Verheißungen, die Gott uns selbst und durch Jesus Christus gegeben hat.

Daran dürfen wir uns – auch für unsere Verstorbenen – neu erinnern lassen. Also:

Herzliche Einladung zu den Gottesdiensten:

  • am Letzten Sonntag im Kirchenjahr
  • jeweils mit Abendmahl
  • in der Möllberger Kirche um 10.00 Uhr (Pfarrerin Eltzner-Silaschi)
  • in der Holtruper Kirche um 10.00 Uhr (Pfarrer Torsten Willimczik)
  • in der Vennebecker Kapelle um 15.00 Uhr (Pfarrer Torsten Willimczik)

Kirche_mit_KindernAm Sonntag gibt es bei den Gottesdiensten am Vormittag
wie immer Kindergottesdienst im Gemeindehaus
(nach gemeinsamem Anfang in der Kirche).