Gottesdienst am 16. Februar

Am kommenden Sonntag (16. Februar) beginnt eine eigenartige liturgische Zwischenzeitist in der evangelischen Kirche: Die Epiphaniaszeit und damit der ganze Weihnachtsfestkreis sind zuende; die Passionszeit hat aber noch nicht begonnen. Die drei folgenden Sonntage werden Vorfastenzeit genannt und sie tragen alte lateinische Namen. Der nächste Sonntag heißt Septuagesimä. Der Name sagt, dass es noch 70 Tage bis Ostern sind. Irgendwann sind allerdings die Tage, als es wirklich noch 70 (oder an den beiden anderen Sonntagen 60 und 50 Tage bis Ostern) waren, auf diese drei Sonntage gewandert, sodass eine rechnerisch korrekte Zahl von Tagen heute nicht mehr gegeben ist.

Am Sonntag Septuagesimä geht es um unser Verhältnis zu Gott : Wer sind wir vor Gott? Wie stehen  wir vor ihm da? Was verdienen wir? Im Evangelium des Sonntags gibt Jesus eine für die meisten unerwartete Antwort: Matthäus 20,1-16a. Gottes Gerechtigkeit ist ganz anders als unsere, macht und das Gleichnis der Arbeiter im Weinberg deutlich.

Im Predigttext aus Römer 9,14-24 steht die freie Gnadenwahl Gottes im Mittelpunkt. Um zu erklären, was er meint, gebraucht Paulus ein Bild: Wie ein Töpfer, der die Macht hat, Gefäße nach seinen Vorstellungen zu formen, so hat Gott die Macht, Menschen nach seinem Willen zu formen. Aber das alleine macht das Verhältnis des Menschen zu Gott nicht aus.

Also:

Herzliche Einladung zum Gottesdienst:

  • in der Möllberger Kirche
  • um 10.00 Uhr

Kirche_mit_KindernNatürlich gibt es auch dieses Mal Kindergottesdienst (nach gemeinsamem Anfang im Gemeindehaus).