Gottesdienste Openair und per Video zum 4. Sonntag nach Trinitatis am 27. Juni 2021

Präsenz-Gottesdienst am 20. Juni 2021:

10.00 Uhr Gottesdienst unter freiem Himmel in Holtrup (am Pfarrhaus)
11.00 Uhr Gottesdienst unter freiem Himmel in Holzhausen (neben der Kirche)

Bei den Gottesdienste unter freiem Himmel sind folgende Auflagen zu beachten:

Es ist jeweils eine Anmeldung erforderlich.

Die weitere Auflagen:

  • Die Zahl der Gottesdienstbesucher ist begrenzt.
  • Es stehen nur markierte Plätze zur Verfügung.
  • Alle müssen sich mit Namen und Adresse in die ausliegenden Karten eintragen, um mögliche Infektionsketten nachvollziehen zu können. Der Datenschutz ist gewährleistet, nach 4 Wochen werden die Karten datensicher vernichtet.
  • Es muss immer ausreichender Abstand gehalten werden.
  • Vor dem Betreten des Gottesdienstgeländes sind die Hände zu desinfizieren.
  • Es ist grundsätzlich vor, während und nach dem Gottesdienst ein Mund- und Nasen-Schutz zu tragen.
  • Gemeindegesang ist derzeit mit Maske erlaubt.
  • Vorerst findet kein Kindergottesdienst statt.
  • Vorerst findet kein Kirchenkaffee statt.

Video-Gottesdienst aus Holzhausen

Neben den Präsenz-Gottesdiensten unter freiem Himmel gibt es zum vorläufig letzten Mal einen Video-Gottesdienst der Region Porta-Süd. Der Video-Gottesdienst zum 4. Sonntag nach Trinitatis kommt aus Veltheim und ich durfte ihn als Liturg gestalten. Premiere am 27. Juni 2021 um 10.00 Uhr. Direkt bei Youtube auf https://youtu.be/U1wsYNunVyQ

Gottesdienste Openair und per Video zum 3. Sonntag nach Trinitatis am 20. Juni 2021

Präsenz-Gottesdienst am 20. Juni 2021:

10.00 Uhr Gottesdienst unter freiem Himmel in Möllbergen (hinter der Kirche) mit dem 3. Teil der Predigtreihe zum Propheten Jona
11.00 Uhr Gottesdienst unter freiem Himmel in Holzhausen (neben der Kirche)

Bei den Gottesdienste unter freiem Himmel sind folgende Auflagen zu beachten:

Es ist jeweils eine Anmeldung erforderlich.

Die weitere Auflagen:

  • Die Zahl der Gottesdienstbesucher ist begrenzt.
  • Es stehen nur markierte Plätze zur Verfügung.
  • Alle müssen sich mit Namen und Adresse in die ausliegenden Karten eintragen, um mögliche Infektionsketten nachvollziehen zu können. Der Datenschutz ist gewährleistet, nach 4 Wochen werden die Karten datensicher vernichtet.
  • Es muss immer ausreichender Abstand gehalten werden.
  • Vor dem Betreten des Gottesdienstgeländes sind die Hände zu desinfizieren.
  • Es ist grundsätzlich vor, während und nach dem Gottesdienst ein Mund- und Nasen-Schutz zu tragen.
  • Gemeindegesang ist derzeit mit Maske erlaubt.
  • Vorerst findet kein Kindergottesdienst statt.
  • Vorerst findet kein Kirchenkaffee statt.

Video-Gottesdienst aus Holzhausen

Neben den Präsenz-Gottesdiensten unter freiem Himmel gibt es auch noch bis Ende Juni die Video-Gottesdienste. Der Video-Gottesdienst zum 3. Sonntag nach Trinitatis kommt aus Lohfeld und hat am 20. Juni 2021 um 10.00 Uhr Premiere. Direkt bei Youtube auf https://youtu.be/llY0VRlgRZg

Zur Kollekte:

Ihre Kollekte ist für die Projekte mit Arbeitslosen bestimmt. Bitte nutzen Sie für die Kollekte die Seite https://www.kollekte-online.de/

Gottesdienste Openair und per Video zum 2. Sonntag nach Trinitatis am 13. Juni 2021

Präsenz-Gottesdienst am 13. Juni 2021:

10.00 Uhr Gottesdienst unter freiem Himmel in Holtrup (am Pfarrhaus) mit dem 2. Teil der Predigtreihe zum Propheten Jona
11.00 Uhr Gottesdienst unter freiem Himmel in Holzhausen (neben der Kirche)

Bei den Gottesdienste unter freiem Himmel sind folgende Auflagen zu beachten:

Es ist jeweils eine Anmeldung erforderlich.

Die weitere Auflagen:

  • Die Zahl der Gottesdienstbesucher ist begrenzt.
  • Es stehen nur markierte Plätze zur Verfügung.
  • Alle müssen sich mit Namen und Adresse in die ausliegenden Karten eintragen, um mögliche Infektionsketten nachvollziehen zu können. Der Datenschutz ist gewährleistet, nach 4 Wochen werden die Karten datensicher vernichtet.
  • Es muss immer ausreichender Abstand gehalten werden.
  • Vor dem Betreten des Gottesdienstgeländes sind die Hände zu desinfizieren.
  • Es ist grundsätzlich vor, während und nach dem Gottesdienst ein Mund- und Nasen-Schutz zu tragen.
  • Gemeindegesang ist derzeit mit Maske erlaubt.
  • Vorerst findet kein Kindergottesdienst statt.
  • Vorerst findet kein Kirchenkaffee statt.

Video-Gottesdienst aus Eisbergen

Neben den Präsenz-Gottesdiensten unter freiem Himmel gibt es auch noch bis Ende Juni die Video-Gottesdienste. Der Video-Gottesdienst zum 2. Sonntag nach Trinitatis kommt aus Lohfeld und hat am 13. Juni 2021 um 10.00 Uhr Premiere. Direkt bei Youtube auf https://youtu.be/1OEiqA1QU0Q

Zur Kollekte:

Ihre Kollekte ist für die Diakonie in Deutschland bestimmt. Bitte nutzen Sie für die Kollekte die Seite https://www.kollekte-online.de/

Predigt zum Videogottesdienst am 14. März 2021

Kyrie mit „Du siehst mich“ (freiTöne 48)

Du, Gott, siehst uns: Wie wir Orientierung suchen in einer Zeit, in der wir nicht wissen, was morgen sein wird:

  • G: Die siehst mich … (freiTöne 48,1)

Du, Gott, siehst uns: Wie wir so viele Worte machen: in der großen Politik und im kleinen Kreis, und doch nichts wirklich sagen können.

  • G: Die siehst mich … (freiTöne 48,2)

Du, Gott, siehst uns: Wie wir tief in unserem Herzen wissen, dass sich so viel verändern muss, und wir uns nicht trauen.

  • G: Die siehst mich … (freiTöne 48,3)

Predigt zu Johannes 12,20-24

(Der Predigttext Johannes 12,20-24 ist zuvor als Schriftlesung gelesen worden.)
Jesus hat seinen bevorstehenden Tod vor Augen, schon die Salbung in Bethanien hatte er auf sein Begräbnis hin gedeutet. Trotzdem kann er seinen Jüngern die Augen für das kommende Leben öffnen. Die Schwierigkeiten und auch seinen Tod blendet Jesus dabei nicht aus, aber er sieht weiter als nur bis zum Moment des Todes. Jesus weiß: Es braucht diesen Weg der Verwandlung: durch den Tod hindurch ins Leben, damit aus seinem Sterben in Jerusalem neues Leben mit einer überwältigenden Fülle an Frucht erwächst. Mitten in der Passionszeit und mitten in der Coronazeit mit ihren Fragen und ihrer Verunsicherung wird mit diesem Sonntag an die Fülle des Lebens erinnert.

Noch ist es aber so, dass uns diese Pandemie im Griff hat: So vieles ist nicht vorherzusehen; bei allem Bemühen um realitätsnahes Agieren gibt es immer wieder Stolperfallen, die an der Richtigkeit des Weges zweifeln lassen; und je länger es geht, desto ungeduldiger wird das Ende herbeigesehnt – ganz anders als beim ersten Lockdown vor einem Jahr, als alle in großer Einmütigkeit durch Abstand dem Virus zu begegnen versuchten.

Was für ganz viele Menschen neben den existenziellen Sorgen am schwierigsten war und ist: Es fehlen die Begegnungen, denn Kontakte über Telefon und Internet können das reale Gespräch von Angesicht zu Angesicht nicht vollständig ersetzen, und schon gar nicht einen Händedruck oder eine Umarmung.

Alleinsein ist eines der Wörter, die schon seit längerer Zeit wichtig geworden sind und die im zurückliegenden Jahr immer wieder im Mittelpunkt gestanden haben: Menschen in Seniorenheimen, in Krankenhäusern und Sterbezimmern, Großeltern ohne Enkelkinder – das sind die Gruppen, die das besonders erfahren haben. Und so bin ich dieses Mal an dem einen Satz: „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt, bleibt es allein“ und besonders an den Schlussworten „bleibt es allein“ hängen geblieben.

Wenn Jesus das Bild vom Weizenkorn auf sich bezieht, ist es ganz klar: Als die Zeit reif war, musste Jesus nach seinem langen Weg in Jerusalem sterben, um dann am 3. Tag aufzuerstehen.
Aber wie ist das, wenn wir das Bild vom Weizenkorn auch auf uns beziehen? Sehen wir uns den wachsenden Weizen doch einmal an:

1) Da ist die Erde, in die das Weizenkorn fallen soll.
2) Da ist das Korn, das die Feuchtigkeit seiner Umgebung aufnimmt und zu keinem beginnt – ganz klein.
3) Da ist der Keim, der aus dem Korn erwächst und der
4) zu einem kleinen Halm wächst, der Sonne entgegen.
5) Der Halm wird größer und kräftiger, dass sich an seinem Ende die Ähre bilden kann, in der schließlich die einzelnen Körner reifen: die Frucht des Lebens.

Nach der Zeit des Wartens braucht es den auslösenden Moment, es braucht das „in die Erde fallen“, damit etwas mit uns geschehen kann, das uns verändert und verwandelt. Bis das passiert, gilt es, das Alleinsein noch auszuhalten. Die Möglichkeiten, die in uns als dem Weizenkorn verborgen sind, bleiben glücklicherweise so lange erhalten, bis es Zeit für uns ist.

Wenn es dann so weit ist, sollen und werden wir keimen und wachsen, reifen und Frucht bringen.
An diese Verwandlung erinnert uns der heutige Sonntag mit seinem Bild vom Weizenkorn: Jesus war nach Karfreitag und Ostern nicht mehr wie vorher mit seinen Jüngerinnen und Jüngern unterwegs; an die Stelle der in Galiläa und Judäa umherziehenden Gruppe ist die Kirche getreten, das wandernde Gottesvolk durch die Zeit: Sie ist die Frucht, die aus Jesu Sterben und Auferstehen erwachsen ist; in ihr ist Jesus nun ganz neu und anders gegenwärtig.

Und auch uns nimmt Gott, damit wir uns verwandeln, damit wir trotz aller Unsicherheit und Ungeduld, trotz Corona und allem, was uns sonst gefangen nehmen will, unter seinem Segen wachsen und Frucht bringen: zu einem Leben in Liebe und Freude. Amen.

Predigt am 2. Sonntag nach Epiphanias 2021 (17.1.)

Hier die Predigt aus dem Video-Gottesdienst vom 2. Sonntag nach Epiphanias am 17. Januar 2021 noch einmal zum nachlesen:

Wer ist Jesus? Die vier Evangelisten geben darauf ganz unterschiedliche Antworten. Vor allem Johannes geht seinen eigenen Weg. Am Anfang seines Evangeliums schildert er Ereignisse aus drei aufeinander folgenden Tagen:

Am ersten Tag sieht der Täufer Jesus und nennt ihn das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt trägt; am zweiten Tag beruft Jesus die ersten Jünger: Andreas und Simon Petrus, Philippus und Nathanael; und am dritten Tag setzt Jesus ein erstes Zeichen – und das auch noch bei einer Hochzeit:

Und am dritten Tage war eine Hochzeit zu Kana in Galiläa, und die Mutter Jesu war da.
Jesus aber und seine Jünger waren auch zur Hochzeit geladen.

Es mag für uns in Coronazeiten ganz schwierig sein, an Hochzeiten zu denken, also an Hoch-Zeiten des Lebens, die wir mit Feiern, mit unbeschwerter Fröhlichkeit und wunderbarer Fülle verbinden. Denn zur Zeit ist an solche Feiern nicht zu denken und viele Menschen haben im zurückliegenden Jahr solche Feiern absagen oder doch zumindest verschieben müssen. Aber die Erwartung, dass das alles wieder möglich sein wird, ist groß. Lassen wir uns also vom Evangelisten Johannes mit hinein nehmen in die Hochzeitsfeier, die Feier des Lebens.

Und als der Wein ausging, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr.

Die Feier hat kaum angefangen, da droht sie schon zu Ende zu sein: Es ist nicht genug Wein da! Wie peinlich für den Weddingplaner und noch mehr für den Bräutigam. Was soll werden ohne Wein? Feiern nur mit Wasser? Das geht nicht. Denn der Wein steht in der Bibel in ganz besonderer Weise für alles, was Lebenslust, Freude und Feiern heißt. Wenn kein Wein mehr, dann auch keine Feier.

So ähnlich ist es uns dann auch ergangen: Die ersten Maßnahmen zu Corona im letzten März wurden zwar erst nach den Karnevalstagen eingeleitet, aber unser Leben war dann doch ganz plötzlich ausgebremst, wo eben noch alles so fröhlich erschien. Plötzlich saßen wir auf dem Trockenen und waren in einer ganz harten Realität angekommen, die wir uns vorher nicht hatten vorstellen können. Und nun?

Jesus spricht zu seiner Mutter: Was habe ich mit dir zu schaffen, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.
Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut.

Maria hat die peinliche Situation bemerkt und ihrem Sohn gesagt, er solle helfen. Doch Jesus will nicht – wie sich erwachsene Kinder wohl nie sonderlich wohl fühlen, wenn sie von ihren Eltern öffentlich zu etwas verpflichtet werden. Und Jesus erwartet seinen Auftrag von seinem himmlischen Vater her, nicht von seiner Mutter. Aber wie wohl alle Mütter (und Väter) so sind, hat Maria sich nicht um die Antwort ihres Sohnes geschert und den Bediensteten des Kellermeisters gesagt: „Was er, Jesus, euch sagt, das tut!“ – Und das rettet das Fest:

Es standen aber dort sechs steinerne Wasserkrüge für die Reinigung nach jüdischer Sitte,
und in jeden gingen zwei oder drei Maße.
Jesus spricht zu ihnen: Füllt die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis obenan.
Und er spricht zu ihnen: Schöpft nun und bringt’s dem Speisemeister! Und sie brachten’s ihm.
Als aber der Speisemeister den Wein kostete, der Wasser gewesen war, und nicht wusste, woher er kam – die Diener aber wussten’s, die das Wasser geschöpft hatten –, ruft der Speisemeister den Bräutigam und spricht zu ihm: Jedermann gibt zuerst den guten Wein
und, wenn sie trunken sind, den geringeren; du aber hast den guten Wein bis jetzt zurückgehalten.
Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat. Es geschah zu Kana in Galiläa, und er offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn.

Da, wo Jesus ist, ist die Fülle des Lebens zu finden: Zeichenhaft im Wein, für den Jesus bei der Hochzeit in Kana sorgt. Und auf ganz vielfältige Weise sonst, wie Johannes es in den folgenden Kapiteln seines Evangeliums weiter berichtet. Gottes Reich ist nicht nur irgendwann und fern – es ist mitten unter uns. Maria, die Mutter Jesu, hat mit ihrer Aufforderung auf den Punkt gebracht, was das Fest retten würde: „Was er, Jesus, euch sagt, das tut!“

Das rettet auch unser Fest des Lebens. Ich weiß aber nicht, wie es Ihnen und Euch geht, wenn Sie das hören: „Was er euch sagt, das tut!“ Irgendwie wissen wir natürlich alle: Was Jesus uns zu sagen hat, das ist gut und hilft uns zum Leben. Aber es hört sich doch viel zu einfach an: „Mach doch einfach, was er euch sagt!“ Ja, aber was denn? Und wie? Ich sehe 2 Antworten:
Eine kommt von Jesus aus der Bibel. Es ist seine Antwort auf die Frage nach dem höchsten Gebot.

Du sollst Gott, den Herren, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt und deinen Nächsten wie die selbst.

Und die andere Antwort finde ich in einem kleinen Text aus der Coronazeit im Frühjahr unter der Überschrift „Nicht alles ist abgesagt …“, das ich für heute gerne positiv formulieren möchte:

Sonne ist angesagt – Frühling ist angesagt,
Liebe ist angesagt – Lesen ist angesagt,
Zuwendung ist angesagt.
Musik ist angesagt – Phantasie ist angesagt
Freundlichkeit ist angesagt
Gespräche sind angesagt
Hoffnung ist angesagt – Beten ist angesagt …

All das ist angesagt. All das ist möglich! Und all das bringt uns in unserer Mitmenschlichkeit weiter; ist das, was Jesus uns sagt, was wir tun sollen. Und noch viel mehr. Die Liste lässt sich mit so vielem verlängern, was uns in diesen Zeiten zu mehr Menschlichkeit verhilft. So wird und bleibt das Leben trotz aller Einschränkung, trotz allem Leid und mancherlei Traurigkeit ein Fest, sein Fest mit uns. Amen.

Bibeltext: Johannes 2,1-11 (wörtlich zitiert aus: Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung – revidiert 2017, © 2017, Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart)