Gedanken des Tages aus Taizé von heute

Die Gemeinschaft von Taizé hat in ihren „Gedanken für den Tag“ von heute einen, wie ich finde, sehr bedenkswerten Gedanken gepostet:

Soll man sich darüber Sorgen machen, daß man nicht ständig an Gott denkt? Vor siebenhundert Jahren schrieb Meister Eckart, ein Christ im Rheinland:
„Sich Gott zuwenden (…) heißt nicht, fortwährend an Gott zu denken. Das wäre unmöglich (…) und im übrigen gar nicht das Beste. Der Mensch kann sich nicht mit einem Gott zufriedengeben, an den er denkt. Sonst würde mit dem Gedanken, der verfliegt, auch Gott sich verflüchtigen … Gott ist jenseits der Gedanken des Menschen. Und die Wirklichkeit Gottes ist unvergänglich.“
Zitiert nach „La vie spirituelle“, März/April 1982

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