Balkonsingen "Der Mond ist aufgegangen"

Um 19 Uhr lädt die Evangelische Kirche alle Menschen ein, gemeinsam „Der Mond ist aufgegangen“ zu singen oder zu musizieren – jeder und jede auf seinem Balkon oder im Garten. Denn Singen verbindet und tut gut.
Weitere Informationen zur Aktion und zum Lied von Matthias Claudius auf der Seite der Ev. Kirche in Deutschland.

Ökumenisches Glockeläuten um 19.30 Uhr

Evangelische und katholische Kirchen:

Glocken läuten täglich bis Gründonnerstag

Ab Donnerstag, dem 19. März, laden auch im Bereich des Evangelischen Kirchenkreises Vlotho evangelische und katholische Kirchen dazu ein, täglich um 19.30 Uhr für einen Moment inne zu halten:

  • eine Kerze anzünden,
  • sie gegebenenfalls sichtbar ins Fenster zu stellen,
  • ein Gebet sprechen. 

Zu dieser Zeit, um 19.30 Uhr, werden vielerorts Glocken dazu einladen. Die Einladung zum Innehalten, Kerze anzünden und Gebet ist eine ökumenische Initiative und geht an alle Menschen in ganz Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus. 

(Auf der Seite „Hintergründiges“ sind Wallpaper mit der Motiv der Möllberger 19.30-Uhr-Kerze zu finden.)

Ein Gebetsvorschlag der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen NRW (ACK) hierzu (Das Gebet gibt es auch hier zum Download):

Ökumenisches Gebet in Zeiten der Corona-Krise

Guter und barmherziger Gott!
In Zeiten von Verunsicherung und Krankheit kommen wir gemeinsam zu Dir
und werfen alle unsere Sorgen auf Dich.
Du schenkst uns neue Zuversicht, wenn uns Misstrauen und Unsicherheit überwältigen.
Du bleibst uns nahe, auch wenn wir Abstand voneinander halten müssen.
Wir sind in deiner Hand geborgen, selbst wenn wir den Halt zu verlieren drohen.

Wir bitten dich:
für alle Menschen, die sich mit dem Corona-Virus angesteckt haben und erkrankt sind;
für alle Angehörigen, die in tiefer Sorge sind;
für alle Verstorbenen und für die, die um sie trauern;
für alle, die Angst um ihren Arbeitsplatz haben und um ihre Existenz fürchten.
Sei ihnen allen nahe, gib ihnen neue Hoffnung und Zuversicht,
den Verstorbenen aber schenke das Leben in deiner Fülle.

Wir bitten dich:
für alle Ärztinnen und Ärzte, für alle Pflegenden in den Kliniken, Heimen und Hospizen;
für alle, die Verantwortung tragen in Staat, Gesellschaft und Wirtschaft;
für alle, die uns Tag für Tag mit dem Lebensnotwendigen versorgen;
für alle Seelsorgerinnen und Seelsorger, die den Menschen Gottes Frohe Botschaft zusagen.
Sei auch ihnen nahe und schenke ihnen Kraft, Mut und Zuversicht.

Wir bitten dich:
für die jungen Menschen unter uns, die Kinder und Jugendlichen,
für alle, die um ihre Zukunft fürchten,
für die Familien, die die erzwungene Nähe nicht gewohnt sind,
für alle, die die Betreuung von Kindern und Jugendlichen übernommen haben.
Sei ihnen allen nahe, schenke ihnen Geduld und Weitsicht, Verständnis und Hoffnung.

Wir bitten dich:
für die Menschen weltweit, deren Gesundheit an jedem Tag gefährdet ist,
für alle, die keine medizinische Versorgung in Anspruch nehmen können,
für die Menschen in den Ländern, die noch stärker von der Krankheit betroffen sind.
Sei ihnen allen nahe und schenke ihnen Heilung, Trost und Zuversicht.

Auch bitten wir dich für uns selbst:
Lass uns trotz aller Sorgen den Blick für die anderen nicht verlieren und ihnen beistehen.
Mache uns bereit, Einschränkungen in Kauf zu nehmen
und lass uns dazu beitragen, dass andere Menschen nicht gefährdet werden.
Erhalte in uns die Hoffnung auf dich, unseren Gott,
der uns tröstet wie eine liebende Mutter und der sich aller annimmt.
Dir vertrauen wir uns an.
Dich loben und preisen wir, heute und alle Tage unseres Lebens bis in Ewigkeit.

Wir beten mit der ganzen Christenheit auf Erden:
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute,
und vergib uns unsre Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.
Amen.

Zum neuen Jahr 2020

Euch allen ein gesegnetes, frohes und gutes Jahr 2020!

Trotz aller guten Vorsätze und aller Hoffnungen, die wir für das neue Jahr haben, wird es aber auch in diesem Jahr nicht immer einfach sein. Diesen Zwiespalt zwischen Vertrauen und Verunsicherung, zwischen Hoffnung und Zweifel ist in der neuen Jahreslosung in besonderer Weise dargestellt.

Der Vater eines kranken Jungen erhofft sich von Jesus Heilung für seinen Sohn (Markus 9,14-29). Nachdem die Jünger Jesu erfolglos geblieben waren, klingt die Frage des Vaters verzweifelt: „Wenn du kannst, mach ihn gesund!“ Je nachdem, welches der ersten drei Worte man betont, bekommt seine Frage einen etwas anderen Sinn:
Wenn du kannst, mach ihn gesund!“ – Aber: willst du auch?
„Wenn du kannst, mach ihn gesund!“ – Deine Jünger konnten es ja nicht.
„Wenn du kannst, mach ihn gesund!“ – Was kannst Du überhaupt?
Jesu Antwort ist dann zunächst sehr abweisend: „Alles ist dem möglich, der glaubt.“ Frei übersetzt: „Was belästigst du mich?“ Die Antwort des Vaters wiederum zeigt die ganze Zerrissenheit dieses Menschen und spiegelt damit auch unsere Zerrissenheit, mit der wir so vielen Dingen gegenüberstehen: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben! Das Wollen habe ich schon, aber so oft fehlt mir die letzte Konsequenz: das letzte ‚mich losmachen‘ von dem, was mich fesselt; das letzte ‚mich festmachen‘ an Jesus Christus.

Wir werden sehen, was uns das neue Jahr bringt. Mit der Jahreslosung 2020 sind wir mitten in die Realitäten dieser Welt gestellt: in die die Krankheiten dieser Welt, die aber nicht ohne Hoffnung auf Heilung und Zukunft bleiben.

Möge Gott Euch allezeit in Eurem Glauben stärken und in Eurem Unglauben helfen!

Tambarare-Gottesdienst und Bibelwoche

Das Logo der Partnerschaft

„Bwana Yesu asifiwe!“

Mit dem tansanischen Gruß wird auch in diesem Jahr in den Kirchen unseres Kirchenkreises der Gottesdienst eröffnet werden. Und die Gemeinde wird (hoffentlich) mit einem lauten, kräftigen „Amen!“ antworten. Ja: „Gelobt sei Jesus Christus!“ (So heißt der tansanische Gruß übersetzt.) Auch in unserer Gemeinde wird an diesem Sonntag der Gottesdienst im Geiste der Partnerschaft mit den afrikanischen Freunden aus Tansania gefeiert, die den Gottesdienst für uns in diesem Jahr vorbereitet haben.

„Ich danke Gott, sooft ich an euch denke!“

Im Dialog damit steht in diesem Jahr die Eröffnung der Bibelwoche, die uns den Philipperbrief des Apostels Paulus nahe bringen wird. Los geht es im Gottesdienst mit dem 1. Kapitel dieses Briefes, der ganz viel von der großen Glaubenshoffnung des Apostels erzählt.

Herzliche Einladung zum Gottesdienst:

  • am 27. Januar
  • in der Holtruper Kirche
  • um 10.00 Uhr

Am Sonntag gibt es wie immer Kindergottesdienst
(im Gemeindehaus nach gemeinsamem Anfang).