Gottesdienst am 5. Januar 2020

Am (morgigen) Sonntag begehen wir schon einen Tag vor dem offiziellen Termin den zweiten großen Festtag, an dem Weihnachten gefeiert wird: Epiphanias – das Fest von der Erscheinung Christi – oft auch als Tag der Heiligen Drei Könige bezeichnet. Natürlich: der eigentliche Termin ist einen Tag später am 6. Januar; aber wir ziehen ihn einen Tag vor; nach der neuen Lese- und Predigtordnung ist dies ausdrücklich möglich. Und es macht aus meiner Sicht keinen Sinn, Sonntag nach einem Festtag zu zählen, diesen Festtag aber gar nicht zu begehen. Also kommen bei uns schon morgen die Heiligen drei Könige an der Krippe an.

Am Heiligen Abend steht ja mehr im Vordergrund, dass Gott ein armes Menschenkind wird, das von den Hirten besucht wird. Das Epiphaniasfest bezeugt, wie Gottes strahlende Herrlichkeit in diese Welt kommt. Aus dem lokalen Geschehen in Bethlehem wird ein Ereignis von globaler Bedeutung. Und es sind die Könige, die diesen Glanz symbolisieren, ohne die Armut Gottes in dieser Welt durch das Kind im Stall zu leugnen.

Die Universalität Gottes wird zum einen durch die Geschichte von den Weisen, den Magiern, den Königen bezeugt (Matthäus 2,1-11). Aber auch die anderen Texte des Sonntags weiten unseren Blick: Aus dem Alten Testament gehören der Besuch der Königin aus Saba aus dem 1. Königebuch (1. Könige 10,1-13) und das Licht Gottes in der Dunkelheit der Völker aus Jesaja 60,1-2 dazu. Aus dem Neuen Testament ist es zum Beispiel der Predigttext in diesem Jahr aus dem Epheserbrief im 3. Kapitel (Epheser 3,1-7), der deutlich macht, dass Gottes Kommen in die Welt eine universale Auswirkung hat: Es ist dieses tiefe Geheimnis, das uns offenbart ist: dass auch die Heiden – also alle, die nicht zuvor jüdischen Glaubens waren – Miterben sind und Mitgenossen der Verheißung in Christus Jesus. Also auch wir heute.

HERZLICHE EINLADUNG ZUM GOTTESDIENST:

  • in der Möllberger Kirche
  • mit Feier des Heiligen Abendmahls
  • um 10.00 Uhr
  • anschließend: Kirchenkaffee

Gottesdienst am 1. Sonntag nach Weihnachten (29.12.19

Genau in der Mitte zwischen den Weihnachtsfeiertagen und den Gottesdiensten zum Jahreswechsel liegt in diesem Jahr der 1. Sonntag nach Weihnachten. Neben dem Evangelium des Tages, nach dem Jesus von seinen Eltern zur Beschneidung in den Tempel gebracht wird und von Simeon und Hannah als Heiland erkannt wird (Lukas 2,22-40), steht als Brieflesung der Beginn des 1. Johannesbriefes (1. Johannes 1,1-4), in dem der Apostel (fast wie im Evangelium) den großen Bogen vom Anfang des Geschehens bis zur Verkündigung an die Gemeinde schlägt: Mit Weihnachten erscheint das Leben selbst unter uns!

In diesem Jahr ist der Gottesdienst am 1. Sonntag nach Weihnachten ein gemeinsamer Gottesdienst der evangelischen Kirchengemeinden Porta-Süd. Im Mittelpunkt der Predigt von Katharina Kenter-Töns wird am Sonntag des Paul Gerhardt-Lied „Ich steh an deiner Krippen hier“ stehen. Der Kirchenchor Holzhausen-Möllbergen und Jonathan Dräger an der Orgel gestalten den Gottesdienst musikalisch.

HERZLICHE EINLADUNG ZUM GOTTESDIENST:

  • in der Möllberger Kirche
  • um 10.00 Uhr
  • anschließend: Kirchenkaffee
  • anschließend: Büchertisch und Eine-Welt-Tisch

Uchte – DER Frühgottesdienst am 1. Weihnachtstag 2019

Herzliche Einladung zu dem Frühgottesdienst am 1. Weihnachtstag! In diesem Jahr steht die Geburt Jesu im Licht von Worten des Propheten Sacharja im Mittelpunkt: Sacharja 2,14-17: Die Freude Jerusalems, dass der Herr bei ihr wohnen will! Und an weihnachten werden wir alle, die es feiern, zu Jerusalem, denn Gott will auch bei uns einziehen und bei uns wohnen. Lassen wir Gott eintreten in unser Herz!

Der Gottesdienst, den wir mit besonderer Liturgie in der illuminierten Möllberger Kirche feiern, beginnt um 7.00 Uhr. Anschließend ist Frühstück im Gemeindehaus.

(unter Verwendung eines Motivs des Gottesdienstinstitutes Nürnberg)